Kindheit hinter Stacheldraht

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Weh‘, weh‘, Wind
grüß mir mein Kind
fass es beim Zöpfchen
zupf es am Röckchen
sag sie ist weit von mir
wäre so gern bei ihr.

Weh‘, weh‘, Wind
grüß mir mein Kind
fange mein Bübchen
küss ihm die Grübchen
sag ich bin so allein
möchte so gern bei ihm sein.

Weh‘, weh‘, Wind
grüß mir mein Kind

Käthe Kirchner schrieb dieses Gedicht 1952 im Zuchthaus Hoheneck für ihre beiden Kinder

 

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